Das Projekt

Im südlich gelegenen Duisburger Stadtteil Huckingen wächst ein völlig neues Wohngebiet. Auf rund 170.000 Quadratmetern entstehen Wohnraum für ca 300 Wohneinheiten und eine fünfgruppige Kindertagesstätte. Fünf Baufelder wurden bereits 2019 an Investoren vergeben. Rund 100 Grundstücke werden noch frei an private Käufer vergeben. Die Vergabekriterien hierfür werden derzeit noch erarbeitet. 

Das Grundstück gehört der Stadt Duisburg und die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEBAG fungiert hier als Flächenentwicklerin. Sie erschließt und vermarktet das Gebiet. Die Entwicklung erfolgt unter Berücksichtigung der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“.

Wohnen im Grünen

Wer beim Wohnen viel Grün um sich herum haben möchte, der ist hier richtig. Das städtebauliche Konzept teilt das Neubaugebiet ganz bewusst in Wohnbereiche und in großzügige Freiraumflächen ein.

Die Lage

Der im Duisburger Süden gelegene Stadtteil Huckingen erfreut sich aufgrund seiner schönen Lage, der guten Infrastruktur und der hochwertigen Bebauung größter Beliebtheit und zählt damit zu den bevorzugten Wohnstandorten innerhalb der Stadt.

  • Stadt Duisburg
    Eigentümer
  • 170.000 m²
    Flächengröße
  • ca. 83.000 m²
    Nettobaufläche
  • GEBAG mbH
    Flächenentwicklung

Konzeptvergabe

Im Jahr 2019 wurden die ersten Baufelder bereits im Rahmen einer Konzeptvergabe an Investoren(gruppen) vergeben, die insgesamt 110 Doppel- sowie 23 freistehende Einfamilienhäuser errichten werden. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden.

BAUFELD 1

Flexibilität für unterschiedliche Lebensstile und Ansprüche

BAUFELD 2-4

Einheit schaffen - Hausgruppen bilden die Quartiersfamilien

BAUFELD 5

Vielseitige Grundrissvarianten und variable Zimmeranzahlen

GEBAG aktuell

Laarer Bunker ist bald Geschichte

Die Gebag reißt den Bunker am Theo-Barkowski-Platz in Laar ab. Bereits Anfang Februar wurde mit den Arbeiten im Inneren des Bunkers begonnen. Jetzt werden die Arbeiten auch außen sichtbar.

Einem großen Meißel wird der Abbruchbagger das Gebäude von oben nach unten abbrechen, dabei werden die betreffenden Gebäudeteile mit Wasser besprüht, um die Staubentwicklung so gering wie möglich zu halten. "Natürlich sind die Arbeiten eine Belastung für die Anwohner," bedauert Gebag-Pressesprecherin Gerhild Gössing, "das lässt sich leider nicht vermeiden. Wir versuchen aber, die Belastungen so gering wie möglich zu halten und haben die Anwohner vor Beginn der Arbeiten entsprechend schriftlich informiert. Die Abbrucharbeiten werden etwa zweieinhalb Monate dauern." 

Wenn das Gebäude komplett abgebrochen ist, wird die durch den ehemaligen Keller entstehende Baugrube, zunächst aufgefüllt und verdichtet, so dass dann keine Absperrmaßnahmen mehr notwendig sein werden. Diese Arbeiten werden noch einmal etwa drei Wochen dauern. Dann werden auch der wegen der Arbeiten gesperrte Teil des Marktplatzes und die Parkplätze bis zum Beginn weiterer Baumaßnahmen wieder zur Verfügung stehen. 

Die Planungen für eine Folgebebauung sind noch nicht abgeschlossen, da der Bau von 14 öffentlich geförderten Wohnungen nicht in der ursprünglichen Form umgesetzt werden kann. Mit weiteren Baumaßnahmen ist voraussichtlich nicht vor 2019 zu rechnen. 

Info zum Bunker 

Der Laarer Hochbunker wurde 1942 als Luftschutzraum an der Ecke Schill- und Florastraße errichtet und war ursprünglich mit Klinkerplatten verkleidet. Das Gebäude bot 548 Menschen Schutz bei Bombenangriffen. 1950/51 wurde der sechsgeschossige Bunker zu Wohnungen umgebaut. Dafür wurde 90 Fensteröffnungen in das in das Gebäude geschnitten und insgesamt 24 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 1.100 Quadratmetern geschaffen. 

Seit 1995 stand das Gebäude leer. 1998 ging das Gebäude von der Stadt Duisburg in den Besitz der städtischen Gesellschaft DBV über, die bis 2016 versucht hat, den Bunker zu verkaufen. 2017 fiel dann der Entschluss, das Grundstück durch die GEBAG zu entwickeln.